Absage der öffentliche Zunftausschuss-Sitzung

Leider müssen wir aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation die diesjährige öffentliche Zunftausschuß-Sitzung,
die am 20. November 2020 geplant war absagen!

Die Sitzung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Ebenfalls informieren wir euch dann über den weiteren Verlauf in der Fasnat 2020/2021.

Bis dahin wünschen wir euch alles Gute und bliban xsund!
Jöri Jöri Kuttlablätz!!!

Sonnwendfeuer 2020



Alte Tradition der Funkenzunft Bludenz

Am Samstag, 20. Juni 2020 wanderten wieder ein paar Zünftler auf den Gipfel der Mondspitze um das traditionelle Sonnwendfeuer aufzubauen. Pünktlich um 21.30 Uhr wurde das Feuer angezündet. Das Feuer war bis ins Tal zu sehen!

Jöri Jöri Kuttlablätz

Fasnat 2020

Danke für euer Kommen zu unseren Fasnatveranstaltungen 2020 der Funkenzunft Bludenz!

Für eure Beiträge unsere Hächla, die Jörimeile samt Jöriparty in der Mühlgasse, dem großen Umzug durch die Innenstadt von Bludenz und zuletzt dem Funkenabbrennen am Funkenplatz mit dem Fackelschwingen und dem neuen Funken!

Ohne eu wär des net möglich und oh net lätz,
Jöri Jöri Kuttlablätz!

Alter Zunftrat wieder bestätigt


Vergangenen Freitag, 22.11.2019 fand im ZEMMA die öffentliche Zunftausschuss-Sitzung statt. Auch dieses Jahr wurden wieder zahlreiche Ehrengäste, befreundete Zünfte, Ehren-Zunfträte, Ehren- Mitglieder, Zünftler, sowie am Fasnatbrauchtum in Bludenz interessierte TeilnehmerInnen von Zunftmeister Christian Pellini begrüßt. Nach dem Bericht des Zunftmeisters und dem Rückblick der Fasnat 2019 wurde der Kassabericht auf eine etwas andere „närrische“ Art präsentiert und im Anschluss von den Kassaprüfern entlastet.

Unzählige Freundschafts-, Jöri-, Silber- und Goldordern wurden vergeben, neue Mitglieder in die Funkenzunft aufgenommen und der alte und neue Zunftrat wieder bestätigt.

Mit einer kleinen Vorschau für die Fasnat 2020 und die bevorstehenden Änderungen des Funkenwochenendes (kein Feuerwerk und neue Bauweise des Funkens) wurde die Sitzung geschlossen.

Wir freuen uns auf eine „zünftige“ Bludenzer Fasnat im Jahr 2020 mit den vielen Jöris, die das althergebrachte alemannische Fasnatbauchtum Ergründen, Leben, aber vor allem an die jüngeren Weitergeben!!!

Jöri, Jöri … Kuttlablätz

Sonnwendfeuer am 22.06.2019 in Laz

Am Samstag, 22.06.2019 vormittags trafen sich eine Hand voll Zünftler in Laz (oberhalb von Bludenz) um ein „kleines“ Sonnwendfeuer aufzubauen. Es wurde gehämmert, gesägt und genagelt und im nu war das Bauwerk errichtet. Am späten Abend wurde dann dieser kleine Funken angezündet.

Auch diesen Brauchtum finden wir nicht lätz,
     … Jöri, Jöri,  Kuttlablätz

Die neue Homepage der Funkenzunft Bludenz ist Online!

Herzlich willkommen auf der neuen Homepage der Funkenzunft Bludenz!

Es freut uns, dass ihr uns angeklickt habt. Hier erfahrt ihr in Kürze alles über Fasnat, Funken, Über uns uns vieles mehr.
Diese Homepage ist lebendig und wird fortlaufend mit neuen Beiträgen gefüllt.

Klickt eu durch, des wär net lätz,
…. Jöri, Jöri Kuttlablätz

Hächla



Geschichte der Hächla

Der Grundstein der heutigen Hächla wurde 1885 mit „der Bienenstich“ gelegt. 1896 ist dann die erste Edition „D´Hechla“ erschienen. Aus dem Namen ist auch der Urprung für die Namensgebung ersichtlich. Der Name leitet sich von „hecheln“, wie Getreide hecheln ab.

Getreide Hecheln = Spreu vom Weizen trennen

Ab 1950 ist dann die erste Hächla mit dem Logo der zwei Tratschweibern erschienen.
2018 erschien die Hächla mit neuem Logo so wie heute bekannt. Seither wurden nur geringfügige Anpassungen vorgenommen um den Charakter der Hächla zu bewahren.

Kontakt Hächla ►

Funken

Die Fasnatsbräuche in Bludenz heben neben den teils übernommenen, teils gelebten Einflüssen von außen, zwei starke Wurzeln. Zum einen in alten heidnischen Fruchtbarkeitsriten mit Opferfeuern, zum anderen in den mittelalterlichen, kirchlichen und herrschaftlichen Gepflogenheiten in der Zeit vor dem großen Fasten. Aus diesen Wurzeln versteht sich auch das Funkenbrauchtum, teils als Opferfeuer zur Winteraustreibung, teils als läuterndes Feuer zur Reinigung und Bekehrung der Menschen. Funkenfeuer und Hexenverbrennung sind zwar sehr ähnliche Bilder, haben aber nichts miteinander zu tun.

Die Funkenzunft ist bestrebt diese Fehldeutung aufzuklären und zu beseitigen. Am 14. März des Jahre 1893 ist die weltweit erste Funkenordnung niedergeschrieben worden und zwar in der alten Zunftstube im Gasthaus Hirschen in Bludenz.

Der Funkensonntag ist immer der darauffolgende Sonntag nach dem Aschermittwoch.

Der Bludenzer Stadtfunken:
Wir in Bludenz haben keine „Hexe“ sondern eine Funkenfigur in dieser sich jeder selbst vorstellen kann, was er verbrennen will. Die einen verbrennen den Winter, die anderen ein Leiden wie zum Beispiel eine Sucht, wiederum andere einen bestimmten Vorsatz.

Die „alte“ Bauweise des Bludenzer Funkens wurde bis 2019 gebaut. In der Mitte des Funkens ist der Mittelstamm, gefüllt mit ca. 700 Paletten und verkleidet mit ca. 400 Christbäume. Die Höhe betrug mit Funkenfigur ca. 16 Meter.


 

Der „neue“ Funken ist eine Idee vom Funkenmeister Christian Oberhauser und wurde 2020 erstmals gebaut. Da im Stadtgebiet die Flächen immer mehr verbaut werden und der benötigte Sicherheitsabstand nicht mehr eingehalten wurde, musste auf die neue Bauart umgestellt werden. Es werden nun weniger Paletten benötigt was die Beschaffung erleichtert. Das Lagern der alten Christbäume am Funkenplatz fällt nun auch weg.
Der Funken hat eine Fläche von ca. 3×3 Meter und eine Höhe von ca. 12 Meter.  Verkleidet ist er mit etwas mehr als 2000 Baumscheiben, den „Cookies“.


 

Fasnat


Fasnat
– Fastnacht – die letzte Nacht vor der Fastenzeit und im weiteren Sinn werden damit die Tage und Nächte vor der Fastenzeit erfaßt.

Fasnat – Fasching – Karneval sind Begriffe, welche diese Tage und Nächte bezeichnen, jeweils aus einem anderen Brauchtumsbereich. Fasnatsbräuche werden gelebt von Fasnatsbeginn am 7. Jänner bis zum Ende der „alten Fasnat“ am Funkensonntag.
– Fasching kommt von „Fastenschank“ und stammt aus dem höfischen Bayern.
– Carneval kommt von „Carne levare“ ( ab morgen kein Fleisch mehr ) und aus den romanischen Ländern.

Fasnat lebt seit über 1000 Jahren in der Gegend zwischen Donauursprung und Alpenkamm. Erste Aufzeichnungen über Fasnat finden wir um 750 in Klosterhandschriften auf der Insel Reichenau. In Bludenz ist das erste Mal von „althergebrachter Fasnat“ die Rede in Stadtprotokollen des Jahres 1560, wo: „… die althergebrachte Fasnat net stattfinda hot dürfa“ weil die Pest in der Stadt so viele Opfer gefordert hatte.
Es ist daher anzunehmen, daß es die Fasnat in Bludenz seit der Stadtgründung gibt, also seit ca.

Kontaktformular für die Umzugsanmeldung am Fasnatsonntag.
Kontakt Jörimeister ►