Alter Zunftrat wieder bestätigt


Vergangenen Freitag, 22.11.2019 fand im ZEMMA die öffentliche Zunftausschuss-Sitzung statt. Auch dieses Jahr wurden wieder zahlreiche Ehrengäste, befreundete Zünfte, Ehren-Zunfträte, Ehren- Mitglieder, Zünftler, sowie am Fasnatbrauchtum in Bludenz interessierte TeilnehmerInnen von Zunftmeister Christian Pellini begrüßt. Nach dem Bericht des Zunftmeisters und dem Rückblick der Fasnat 2019 wurde der Kassabericht auf eine etwas andere „närrische“ Art präsentiert und im Anschluss von den Kassaprüfern entlastet.

Unzählige Freundschafts-, Jöri-, Silber- und Goldordern wurden vergeben, neue Mitglieder in die Funkenzunft aufgenommen und der alte und neue Zunftrat wieder bestätigt.

Mit einer kleinen Vorschau für die Fasnat 2020 und die bevorstehenden Änderungen des Funkenwochenendes (kein Feuerwerk und neue Bauweise des Funkens) wurde die Sitzung geschlossen.

Wir freuen uns auf eine „zünftige“ Bludenzer Fasnat im Jahr 2020 mit den vielen Jöris, die das althergebrachte alemannische Fasnatbauchtum Ergründen, Leben, aber vor allem an die jüngeren Weitergeben!!!

Jöri, Jöri … Kuttlablätz

Schon für den großen Bludenzer Fasnatumzug am 23.02.2020 angemeldet?


Am Sonntag, 23. Februar 2020 findet wieder um 14 Uhr der traditionelle Umzug durch die Bludenzer Innenstadt und im Anschluss die „Mega-Open-Air-Jöri-Party“ mit Liveband  statt.

Die Anmeldeformulare für den Umzug stehen nun zum Download bereit. Bitte gleich ausfüllen und an unseren Jörimeister Markus Lenk senden.
Alle Informationen hierzu findet ihr im Word-Dokument.

Anmeldeformular für Zünfte / Gilden / Vereine / Privatgruppen:
Anmeldeformular FZ Bludenz 2020

Anmeldeformular für Spielgruppen / Kindergärten / Schule:
Anmeldeformular FZ Bludenz 2020 Schulen_Kinderg

Also, save the date !

Samstag 22. & 23. Februar 2020
Fasnatwochenende in Bludenz

Sonntag, 01. März 2020
Funkensonntag

Sonnwendfeuer am 22.06.2019 in Laz

Am Samstag, 22.06.2019 vormittags trafen sich eine Hand voll Zünftler in Laz (oberhalb von Bludenz) um ein „kleines“ Sonnwendfeuer aufzubauen. Es wurde gehämmert, gesägt und genagelt und im nu war das Bauwerk errichtet. Am späten Abend wurde dann dieser kleine Funken angezündet.

Auch diesen Brauchtum finden wir nicht lätz,
     … Jöri, Jöri,  Kuttlablätz

Die neue Homepage der Funkenzunft Bludenz ist Online!

Herzlich willkommen auf der neuen Homepage der Funkenzunft Bludenz!

Es freut uns, dass ihr uns angeklickt habt. Hier erfahrt ihr in Kürze alles über Fasnat, Funken, Über uns uns vieles mehr.
Diese Homepage ist lebendig und wird fortlaufend mit neuen Beiträgen gefüllt.

Klickt eu durch, des wär net lätz,
…. Jöri, Jöri Kuttlablätz

Hächla



Geschichte der Hächla

Der Grundstein der heutigen Hächla wurde 1885 mit „der Bienenstich“ gelegt. 1896 ist dann die erste Edition „D´Hechla“ erschienen. Aus dem Namen ist auch der Urprung für die Namensgebung ersichtlich. Der Name leitet sich von „hecheln“, wie Getreide hecheln ab.

Getreide Hecheln = Spreu vom Weizen trennen

Ab 1950 ist dann die erste Hächla mit dem Logo der zwei Tratschweibern erschienen.
2018 erschien die Hächla mit neuem Logo so wie heute bekannt. Seither wurden nur geringfügige Anpassungen vorgenommen um den Charakter der Hächla zu bewahren.

Kontakt Hächla ►

Funken

Die Fasnatsbräuche in Bludenz heben neben den teils übernommenen, teils gelebten Einflüssen von außen, zwei starke Würzeln. Zum einen in alten heidnischen Fruchtbarkeitsriten mit Opferfeuern, zum anderen in den mittel-alterlichen kirchlichen und herrschaftlichen Gepflogenheiten in der Zeit vor dem großen Fasten.
Durch eine möglichst excessive Darstellung der Teufelswelt sollte die Erkenntnis der Heilswelt und die Umkehr nach dieser erreicht werden.

Aus diesen Wurzeln versteht sich auch das Funkenbrauchtum, teils als Opferfeuer zur Winteraustreibung, teils als läuterndes Feuer zur Reinigung und Bekehrung der Menschen. Funkenfeuer und Hexenverbrennung sind zwar sehr ähnliche Bilder, haben aber nichts miteinander zu tun.
Die Funkenzunft ist bestrebt diese Fehldeutung aufzukären und zu beseitigen. Am 14. März des Jahre 1893 ist die weltweit erste Funkenordnung (Funkaardnig) niedergeschrieben worden und zwar in der alten Zunftstube im Gasthaus Hirschen in Bludenz.

Wir in Bludenz haben keine „Hexe“ sondern eine Funkenfigur in dieser sich jeder selbst vorstellen kann was er verbrennen will. Die einen verbrennen den Winter, die anderen ein Leiden wie zum Beispiel eine Sucht, wiederum andere einen bestimmten Vorsatz.

Fasnat


Fasnat
– Fastnacht – die letzte Nacht vor der Fastenzeit und im weiteren Sinn werden damit die Tage und Nächte vor der Fastenzeit erfaßt.

Fasnat – Fasching – Karneval sind Begriffe, welche diese Tage und Nächte bezeichnen, jeweils aus einem anderen Brauchtumsbereich. Fasnatsbräuche werden gelebt von Fasnatsbeginn am 7. Jänner bis zum Ende der „alten Fasnat“ am Funkensonntag.
– Fasching kommt von „Fastenschank“ und stammt aus dem höfischen Bayern.
– Carneval kommt von „Carne levare“ ( ab morgen kein Fleisch mehr ) und aus den romanischen Ländern.

Fasnat lebt seit über 1000 Jahren in der Gegend zwischen Donauursprung und Alpenkamm. Erste Aufzeichnungen über Fasnat finden wir um 750 in Klosterhandschriften auf der Insel Reichenau. In Bludenz ist das erste Mal von „althergebrachter Fasnat“ die Rede in Stadtprotokollen des Jahres 1560, wo: „… die althergebrachte Fasnat net stattfinda hot dürfa“ weil die Pest in der Stadt so viele Opfer gefordert hatte.
Es ist daher anzunehmen, daß es die Fasnat in Bludenz seit der Stadtgründung gibt, also seit ca.

Kontaktformular für die Umzugsanmeldung am Fasnatsonntag.
Kontakt Jörimeister ►