Die Funkenzunft

Die Funkenzunft Bludenz ist eine vereinsartige Vereinigung von freiwilligen Mitarbeitern, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die alten Fasnatsbräuche in Bludenz zu ergründen, zu leben und weiterzugeben.
Im Jahr 1664 hat das Stadtgericht von Bludenz kundgetan, daß zur Eindämmung des wilden Geschehens Fasnat nur noch im Rahmen einer Zunft stattfinden darf.

Die Rauhnächte

Die Rauhnächte sind einige Nächte um den Jahreswechsel, denen im europäischen Brauchtum oft besondere Bedeutung zugemessen wird. Meist handelt es sich um die 12 Weihnachtstage zwischen Weihnachten (25. Dezember) und Erscheinung des Herrn (6. Januar).

Je nach Region unterscheidet sich die Anzahl der Rauhnächte zwischen drei und zwölf Nächten. Als die vier wichtigsten Rauhnächte werden bezeichnet:

  • 21./22. Dezember (Thomasnacht, die Wintersonnenwende) (längste Nacht des Jahres)
  • 24./25. Dezember (Heiliger Abend, Christnacht, Vigil von Weihnachten)
  • 31. Dezember/1. Januar (Silvester)
  • 5./6. Januar (Vigil von Epiphanie, Erscheinung des Herrn)

Jöri Jöri Kuttlablätz

"Jöri" ist die Urgestalt des echten Bludenzer Fasnatsnarren.

"Kuttlablätz" ist der Gegenruf: Der Fasnatsnarr hat mangels finanzieller Möglichkeiten in der Fasnat sein normales Arbeitshäs getragen. Aufgemacht mit aus alten Decken (Kutten, Kutzen) gerissenen Stofffetzen (Blatz), welche mit großen Stichen aufgenäht wurde. Nach der Fasnat wurde dieser Blätz wieder abgetrennt und das Häs zur Arbeit getragen!

 

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